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 Ralph Lauren | Luxus | Kleidung & Accessoires
Ralph Lauren ist ein US-amerikanischer Modedesigner.Nach seinem Dienst bei der United States Army von 1962 bis 1964 arbeitete er als Verkufer bei dem traditionsreichen Modeunternehmen Brooks Brothers. 1967 erwarb er von Brooks die Rechte an der Marke Polo, die bis zu diesem Zeitpunkt fr Polo-Spieler gedacht war, und grndete 1968 mit Hilfe eines 50.000$-Kredites das Krawattengeschft Polo Fashions. Daraufhin machte er sich selbststndig und entwarf seine erste Mnnerkollektion Polo Menswear Co. Spter kamen das Label Ralph Laurens Womens Wear und Ralph Lauren Home Collection dazu. Das Logo der Marke ist ein klein gestickter Polospieler.Die Polo Ralph Lauren Corp. betreibt weltweit 282 Einzelhandelsgeschfte und hat 13.000 Angestellte. Die Lizenz fr Lauren-Parfme hat der franzsische Kosmetikkonzern LOral.



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 Ray-Ban | Luxus | Kleidung & Accessoires
Ray-Ban (deutsch etwa: Strahlenschutz) ist ein Hersteller von Sonnenbrillen. Die Firma wurde 1937 als Tochter der Bausch & Lomb, eines Herstellers medizinisch-optischer Gerte mit Beteiligung des US Army Air Corps (USAAC), gegrndet. 1999 verkaufte Bausch & Lomb die Marke an die italienische Luxottica-Gruppe. Das Brillenmodell, das die Grundlage des Erfolgs und der Bekanntheit der Marke bildet, ist die Aviator (seit 1937): eine Pilotenbrille mit schmalem, verchromtem, heute auch goldenem Gestell und grnen Glsern in Tropfenform. Ein bekannter Trger der Pilotenbrille von Ray-Ban ist der franzsische Prsident Nicolas Sarkozy. Das zweite weltweit bekannte Brillenmodell, die Wayfarer, entstand in den 1950er Jahren: eine breitrandige, tiefschwarze (spter auch in braun erhltliche) Brille mit kleinen silbernen Applikationen auf den Bgeln. Durch die Verwendung der Wayfarer in Kinofilmen wie Blues Brothers oder Fernsehserien wie Miami Vice wurde das Modell zu einem beliebten Accessoire. Auch spter fand der Name Ray-Ban immer wieder Einzug in die Popkultur, so etwa in der Titelmelodie des Films Men in Black von Will Smith. Aktuell auch in Quentin Tarantinos Film Death Proof, getragen von Kurt Russell.

 Rodenstock GmbH | Luxus | Kleidung & Accessoires
Die Rodenstock GmbH ist ein deutscher Hersteller von Brillen mit Sitz in Mnchen. Das Unternehmen hat bis zum Jahr 2000 auch qualitativ hochwertige Objektive produziert. Nach eigenen Angaben ist die Rodenstock GmbH in Deutschland Marktfhrerin fr Brillenglser und -fassungen. Fr 2006 wird der Umsatz im Brillengeschft bei einem Auslandsanteil von 50 Prozent auf 371,7 Millionen Euro beziffert. Ebenfalls bezogen auf 2006 wird eine Zahl von 4.600 Beschftigten genannt, davon ca. 1.800 in Deutschland.Das Unternehmen Rodenstock wurde 1877 von Josef Rodenstock (1846-1932) in Wrzburg gegrndet. In der dort angesiedelten feinmechanischen Werkstatt stellte Josef Rodenstock zunchst Barometer, Waagen, verschiedene Messinstrumente - und natrlich Brillenglser und Brillenfassungen - her. Rodenstock kann somit als Pionier der optischen Industrie bezeichnet werden. Ab 1882 exportierte Rodenstock nach sterreich, in die Schweiz, die Niederlande, nach Dnemark, Italien und Russland. 1883 siedelte die Firma nach Mnchen um. 1886 wurde das heutige Firmengrundstck an der Isartalstrae erworben. 1905 stieg Josefs Sohn Alexander Rodenstock in die Firma ein, der das Unternehmen durch zwei Weltkriege fhrte. Ab den 1920er Jahren produzierte Rodenstock in Groserie Objektive fr zahlreiche Kamerahersteller. Eine eigene Kameraproduktion wurde auf Druck der Abnehmer dieser Objektive eingestellt. Whrend des zweiten Weltkrieges war Rodenstock gezwungen, Rstungsgter herzustellen, unter anderem Panzerfernrohre und Ausblickprismen fr Panzer. Die Brillenproduktion wurde aber beibehalten, da auch sie als kriegswichtig galt. 1953 bernahm Alexander Rodenstocks Sohn Rolf Rodenstock die Unternehmensleitung. In der Nachkriegszeit konzentrierte man sich wieder auf die Kernkompetenzen Brillenfassungen und Brillenglser. Rodenstock HR Digaron-S 100 mm f4 (alte Bezeichnung: Apo-Sironar Digital HR)Im Bereich Przisionsoptik fertigte Rodenstock hochwertige Objektive fr analoge Fachkameras (bekannt u. a. unter den Markennamen Sironar, Apo-Ronar, Grandagon), fr Vergrerungsgerte (z. B. das Rodagon), und seit Ende der 1990er Jahre auch fr digitale Fachkameras mit hochauflsenden Digitalrckteilen (z. B. das 1997 vorgestellte Apo-Sironar digital). Dieser Geschftsbereich wurde 2000 an die LINOS AG, Gttingen, verkauft und produziert auf dem bisherigen Rodenstock Firmengelnde in Mnchen die bekannten Objektivserien unter dem Namen Rodenstock. Ende der 80er Jahre wurde im Unternehmen Rodenstock ein weiterer Generationswechsel vollzogen: Randolf Rodenstock bernahm die Geschfte. Die Umwandlung in eine GmbH erfolgte 2002. Die Firma Rodenstock befand sich ab dem Jahr 2004 mehrheitlich in Besitz des Private-Equity-Unternehmens Permira. Seit dem Einstieg von Permira sind u.a. die Forschungsausgaben um die Hlfte gestiegen. Im Dezember 2006 veruerte Permira das Unternehmen Rodenstock an einen anderen Private-Equity-Investor, die europaweit agierende Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint. Mittel- bis langfristig wird ein Brsengang angestrebt. Heute befasst sich das Unternehmen mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Verkauf von Brillenglsern, Brillenfassungen sowie Sonnen- und Sportbrillen. Die jngsten Neuerungen sind geschliffene Glser fr stark gebogene Sportbrillen, zudem hat Rodenstock mit nur 3,5 Gramm extrem leichte Titanfassungen (Ti-Lite) entwickelt. Auerdem werden die Premium-Brillenglser (Impression) anhand von 5000 persnlichen Messpunkten optimiert und weisen damit einen besonders hohen Grad an Individualisierung auf. Die neueste Innovation von Rodenstock ist das Gleitsichtglas Impression FreeSign, das auf die individuellen Sehanforderungen abgestimmt wird.



 Rolex | Luxus | Uhren & Schmuck
Grnder des Unternehmens war der Kulmbacher Hans Wilsdorf, der um 1900 nach La Chaux-de-Fonds in der Schweiz ging und dort Arbeit bei einem Import/Export-Geschft fand. Nachdem er dort mit Erfolg Taschenuhren bei Uhrmachermeistern bestellt, fr diese ein Ganggenauigkeitszeugnis vom Observatorium in Neuchtel erhalten und sie dann nach England exportiert hatte, beschloss er 1905, sich in London selbstndig zu machen. Die in diesem Jahr gegrndete Firma Wilsdorf & Davis verfolgte den Geschftszweck, Schweizer Uhren der 1878 gegrndeten Bieler Firma Aegler SA nach Grossbritannien zu importieren. Da es zu dieser Zeit blich war, dass Uhren den Namen ihres Verkufers und nicht den des Herstellers trugen, stellte sich fr Wilsdorf die Frage der Namenswahl und der Strategie.